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Für Patienten

Klimawandel lässt Zahl der Neurodermitis-Notfälle ansteigen

TORONTO – Klimawandel und Umweltverschmutzung stellen erhebliche Gesundheitsbedrohungen dar und erhöhen die Belastung bei weit verbreiteten Erkrankungen wie Neurodermitis. Gegenmaßnahmen könnten die Prognose im Krankheitsverlauf hingegen verbessern.

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Überfüllte Norfallambulanzen. Ein Grund, auch bei Haurterkrankungen, sind zunehmende Umweltbelastungen. Foto: AdobeStock, Darlene

Zu diesem Ergebnis kommt eine kanadische Arbeitsgruppe, die Daten aus 42 Studien auf mögliche Folgen des Klimawandels bei Neurodermitis untersucht hat. In die Auswertung flossen Daten von jungen Erwachsenen (ab dem 18 Lebensjahr) aus 14 Ländern in Europa, Skandinavien, Asien, Nord- und Lateinamerika ein. Den Daten zufolge nahm die Zahl der Neurodermitis-Fälle in Notfallambulanzen und Arztpraxen bei extremen Temperaturveränderungen deutlich zu. Die Neurodermitis verschlechterte sich. Gleiches gilt bei einem Anstieg der Feinstaubpartikel (Durchmesser ≤10 µm), ebenso bei einem erhöhten Schwefeldioxid-Gehalt und weniger ausgeprägt für die erhöhte Belastung mit kleineren Feinstaubpartikeln (Durchmesser ≤2,5 µm) oder Stickstoffdioxid. Hinweise auf negative gesundheitliche Folgen fanden die Gesundheitsforscher auch für Passivrauchen und Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrieanlagen.

 

Quelle: 

Park M, Mohsen ST, Katz T, Sood S, Sy SMT, Rochwerg B, Drucker AM. Climate Conditions, Weather Changes, and Air Pollutants and Atopic Dermatitis: A Meta-Analysis. JAMA Dermatol 2025 Jun 25:e251790. doi: 10.1001/jamadermatol.2025.1790. ​

Regionales Psoriasis Netzwerk Nordbayern Mob.: +49 162 3460 900  

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