


Aktuelles
Welt-Neurodermitis-Tag 2026:
Informationskampagne zu aktuellen Hautfragen
BERLIN/HAMBURG – Das Hautnetz Deutschland hat gleich nach der Sommerpause eine Informationsoffensive zu aktuellen Hautthemen gestartet. Zu den Höhepunkten im bundesweiten Hautnetz zählt Mitte September der „Welt-Neurodermitis-Tag“ als deutscher Beitrag zum „World Atopic Eczema Day“.
„Das atopische Ekzem ist eine der häufigsten und gleichzeitig eine der am meisten unterschätzten Hauterkrankungen weltweit,“ heißt es dazu in einem gemeinsamen Aufruf der European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients Organisations (EFA), einem Zusammenschluss der europäischen Patientenverbände und -organisationen. „Die Erkrankung verursacht chronische Schmerzen sowie soziale, emotionale und wirtschaftliche Belastungen, da die meisten Lebensbereiche der Betroffenen, wie Arbeit, Schule und Schlaf, stark beeinträchtigt sind.“
Über 230 Millionen Menschen weltweit sind von der Erkrankung unmittelbar betroffen. Das globale Motto des Tages “Break the invisible burden“ – frei übersetzt „Schluss mit der unsichtbaren Krankheitslast“ – ist ein dringender Appell, die Resolution auf nationaler, regionaler und globaler Ebene in die Tat umzusetzen. Patienten und Patientenorganisationen weltweit wollen an diesem Tag ihren Forderungen nach gesundheitspolitischen Veränderungen auf nationaler Ebene Gehör verschaffen. Weitere Einzelheiten >>hier.
Regionale Veranstaltungen und Online-Angebote
Am 16. September 2026 findet anlässlich des Welt-Neurodermitis-Tages ab 18 Uhr an der Medizinischen Hochschule Hannover, Hörsaal H, eine Patienteninformationsveranstaltung statt, am 17. September 2026 dann zur gleichen Zeit unter dem Motto „Neurodermitis-Therapie im Wandel“ eine Online-Tagung mit Vorträgen und anschließender Gelegenheit zur Befragung von Experten der Hamburger Elbe-Klinik und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. >>Hier der Link zur Anmeldung mit dem vollständigen Programm.
Auf der weiteren Agenda des Hautnetzes Deutschland stehen im September allein drei Nationale Versorgungskonferenzen zum fachlichen Austausch über Standards der dermatologischen Versorgung: am 3. September zu Pruritus und Prurigo, am 18. September zu seltenen Erkrankungen der Haut und am 24. September zu Urtikaria. Fester Bestandteil der interdisziplinären Beratungen, an denen auch Patientenvertreter teilnehmen, sind eine Bestandsaufnahme und eine Fortschreibung der bestehenden Versorgungsziele. Alle drei Konferenzen finden hybrid statt, so dass auch eine Online-Teilnahme möglich ist. Weitere Einzelheiten und Anmeldung >>hier








